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Was wäre, wenn man 10.000 Euro zur Verfügung hätte

09.09.2019

(verpd) Für eine Studie wurden Arbeitnehmer befragt, welche Optionen sie wählen würden, wenn sie 10.000 Euro frei zur Verfügung hätten. Als Antwort standen mehrere Optionen zur Wahl; vom Konsum über die Arbeitskraftabsicherung bis hin zur Altersvorsorge. Der Konsum landete dabei nicht an erster Stelle.

Die Arbeitnehmer haben klare Vorstellungen davon, was sie mit einem unerwarteten Geldsegen anstellen würden. Auf die Frage, was man mit einem Geldbetrag von 10.000 Euro machen würde, antwortete die große Mehrheit von 83 Prozent, dass sie das Geld zur persönlichen Absicherung einsetzen würde. Über ein Drittel gab dazu an, dass sie das Geld ausschließlich für dieses Ziel ausgeben würden. Fast jeder Zweite würde zumindest die Hälfte des Geldbetrages dafür aufwenden.

Nur rund jeder Sechste würde sich mit dem Geldbetrag einen Wunsch erfüllen – bei den bis 30-Jährigen sagte dies sogar nur jeder Zehnte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage zum Thema „Arbeitskraftabsicherung“, die die Forsa Politik-und Sozialforschung GmbH im Auftrag eines Versicherers vor Kurzem hierzulande unter mehr als 1.000 Arbeitnehmern durchgeführt hat.

Die größten Wünsche und Sorgen

Mehr als drei Viertel der Befragten würden das Geld zur finanziellen Zukunftssicherung in eine private Rentenversicherung, auf ein Sparbuch oder auch in andere Anlageprodukte anlegen. Fast jeder neunte Umfrageteilnehmer würde die Geldsumme für die Absicherung seiner Arbeitskraft ausgeben.

Nachgefragt nach den größten Sorgen in Bezug auf das eigene Leben, gaben mehr als zwei Drittel an, dass sie fürchten, ihren Beruf eines Tages wegen Krankheit oder Überforderung nicht mehr richtig ausüben zu können. Zudem bezweifeln 56 Prozent der befragten Arbeitnehmer, dass ihre Rente und/oder ihre Rücklagen im Alter zum Leben reichen werden.

Bei der Frage nach den privaten Wünschen – hierzu gab es keine vorgegebenen Antwortoptionen – erklärten mehr als vier von zehn Befragten, dass sie einen Teil des Geldes für eine Urlaubsreise ausgeben würden. Knapp jeder sechste Arbeitnehmer würde in ein Haus oder eine Wohnung investieren und rund 15 Prozent würden sich ein Auto oder ein Motorrad kaufen. Fast jedem Fünften fielen spontan keine Wünsche ein.

Sinnvoll sparen

Egal, ob man mit bereits vorhandenem Geld oder durch das Ansparen eine finanzielle Absicherung schaffen möchte, ist es laut Finanzexperten für ein effizientes Sparen wichtig, planvoll vorzugehen. Denn nur wer seine finanzielle Situation gründlich analysiert, also die jetzigen und künftigen Einkünfte sowie seine materiellen Verpflichtungen kennt, kann beurteilen, was er für das Sparziel zurücklegen kann.

Im Hinblick auf die Alters- und Zukunftsvorsorge ist es zum Beispiel wichtig zu wissen, mit welchen gesetzlichen Leistungen man im Rentenalter, aber auch in Notfällen wie im Pflegefall oder bei Auftreten einer Berufsunfähigkeit rechnen kann.

Ein Versicherungsfachmann kann bei der individuellen Finanzplanung unter anderem mit computerbasierten Analysen und Berechnungen weiterhelfen sowie je nach Sparziel und persönlicher Vorsorgestrategie individuell passende Anlage- und Absicherungslösungen vorschlagen. Bei manchen Vorsorgevarianten, die von der Versicherungswirtschaft angeboten werden, gibt es auch eine staatliche Unterstützung in Form von Geldzulagen und/oder Steuervergünstigungen.


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