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Die Deutschen schätzen tödliche Risiken häufig falsch ein

08.01.2018

(verpd) Im internationalen Vergleich gelten die Deutschen eher als ängstlich, passend dazu gibt es den Begriff „German Angst“. Während die Bürger hierzulande zum Teil vor einigen selten auftretenden aber dramatischen Gefahren wie Terror eine überhöhte Angst haben, fürchten sie sich vor vielen häufig eintretenden Risiken wie bestimmte Krankheiten eher weniger, wie eine Umfrage zeigt.

Nicht selten werden viele Risiken, die das Leben bedrohen könnten, nicht richtig eingeschätzt. Laut einer Studie der Technischen Hochschule Köln und der Universität Erlangen-Nürnberg wird besonders die Wahrscheinlichkeit, dass Ereignisse, die oft auch in den Medien gemeldet werden, tatsächlich eintreten, überschätzt, während viele gleichermaßen gefährlichen Risiken unterschätzt werden. Die Studie wurde im Auftrag des Goslar Instituts durchgeführt und basiert unter anderem auf einer Umfrage in 2016 mit 1.500 Personen sowie offiziellen Statistiken.

Die über- und unterschätzten tödlichen Risiken

Ein Studienergebnis ist: Das Risiko, einen tödlichen Autounfall zu erleiden, wird um das Vierfache, und bei einem Terroranschlag zu sterben, sogar um das 30-Fache überschätzt.

Die Gefahr, an einem Herzinfarkt oder einer Krebserkrankung zu sterben, wird dagegen um das 13-Fache, sowie an einem Schlaganfall ums Leben zu kommen, um das 17-Fache unterschätzt. Selbst das Risiko, an einer Grippe zu sterben, ist fünfmal höher als der Tod durch einen Verkehrsunfall.

Die Realität laut offiziellen Statistiken wie der des Statistischen Bundesamtes: 2015 starben insgesamt rund 925.200 Einwohner in Deutschland. Davon über 365.600 Menschen an Herz-Kreislauf-Versagen, fast 233.800 an einem Krebsleiden, 24.400 an Diabetes und knapp 21.000 an einer Grippe oder Lungenentzündung. Dagegen starben 3.459 Personen hierzulande bei einem Verkehrsunfall, davon waren 1.620 Autofahrer oder -insassen.

Häufige Gefahren, die zu einer Berufsunfähigkeit führen

Auch bei der Frage, inwieweit bestimmte Krankheiten häufig zu einer Berufsunfähigkeit führen, lagen viele Befragte falsch. Zwar haben die meisten richtigerweise geschätzt, dass psychische Erkrankungen und Leiden am Skelett- und Bewegungsapparat die größte Gefahr bergen, berufsunfähig zu werden. Während jedoch nur sieben Prozent davon ausgehen, dass Krebs die Arbeitsfähigkeit so einschränkt, dass man seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann, ist dies tatsächlich bei 14 Prozent der Betroffenen die Ursache.

Die Mehrheit glaubt zudem nicht, dass sie in den nächsten zehn Jahren berufsunfähig werden. Dabei trifft dieses Schicksal tatsächlich rund 40 Prozent der Erwerbstätigen vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters. Grundsätzlich gilt: Es gibt viele Risiken, die das Leben und die Gesundheit bedrohen. In der Regel reicht der vorhandene gesetzliche Schutz durch die Sozialversicherungen jedoch nicht, um die möglichen Einkommenseinbußen, die man bei einer eintretenden Berufsunfähigkeit oder die eine Familie beim Tod des Hauptverdieners erleidet, auszugleichen.

Daher ist eine individuelle finanzielle Absicherung wichtig. Die private Versicherungswirtschaft bietet hierzu unterschiedliche Lösungen an. In einem Beratungsgespräch mit einem Versicherungsfachmann lässt sich klären, welche Risiken entsprechend dem persönlichen Bedarf abgesichert werden können. Inwieweit die eigene Selbsteinschätzung zu den unterschiedlichen Risiken stimmt oder nicht, lässt sich im Übrigen mit einem anonymen, kostenlos aufrufbaren Onlinetest der Technischen Hochschule Köln und der Universität Erlangen-Nürnberg ermitteln.


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