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Die Zahl der Riester-Sparer steigt weiter

16.04.2018

(verpd) Nach aktuellen Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ist wie in der Vergangenheit auch letztes Jahr der Bestand an Riester-Verträgen weiter angestiegen. Während es 2016 noch 16,570 Millionen Verträge waren, sind es Ende 2017 insgesamt 16,593 Millionen Policen gewesen. Insgesamt gesehen setzen die meisten Riester-Sparer auf die Versicherungsvariante.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gab vor Kurzem bekannt, dass alleine letztes Jahr der Bestand an Riester-Verträgen im Vergleich zu 2016 um 23.000 auf insgesamt 16,593 Millionen Verträge angestiegen ist. Das ist der höchste Stand seit Einführung der staatlich geförderten Altersvorsorge in Form von Riester-Verträgen im Jahr 2002. Grundsätzlich wird ein Altersvorsorge-Vertrag nur als Riester-Vertrag gefördert, wenn er bestimmte Kriterien erfüllt und dementsprechend vom Bundeszentralamt für Steuern zertifiziert ist.

Unter anderem muss zum Beispiel bei einem Riester-Vertrag vertraglich eine lebenslange Rente am Ende der vertraglich festgelegten Laufzeit – Verträge, die seit Januar 2012 abgeschlossen werden, sind frühestens ab dem 62. Lebensjahr auszahlbar – zugesichert werden. Eine einmalige Auszahlung bei Rentenbeginn von maximal 30 Prozent des angesparten Kapitals ist je nach Anlageform und Vertragsvereinbarung jedoch möglich. Zudem müssen die eingezahlten Beiträge inklusive der staatlichen Zulagen vor Verlusten geschützt und zum Beginn der Auszahlungsphase vorhanden sein.

Im Gesamtbestand dominiert eine Riester-Variante

Insgesamt gibt es vier verschiedene Anlageformen für das Riester-Sparen: die Riester-Versicherungsverträge, Riester-Banksparverträge, Riester-Investmentfondsverträge und Wohn-Riester-Verträge. Eine von diesen Riester-Varianten erfreut sich, wenn man den gesamten Bestand betrachtet, besonderer Beliebtheit.

Nach den vorliegenden Daten der BMAS haben insgesamt die meisten Riester-Sparer eine Riester-Rentenversicherung abgeschlossen. Von den bestehenden 15,593 Millionen Riester-Verträgen entfallen 10,867 Millionen Policen auf diese Riester-Variante. Das sind über 65 Prozent aller bestehenden Riester-Verträge.

Mit insgesamt 3,233 Millionen Verträgen liegen die Riester-Investmentfondssparpläne an zweiter Stelle. Das entspricht einem Anteil von über 19 Prozent aller Riester-Verträge. Dahinter folgt mit knapp zehn Prozent aller Vertragsarten die Wohn-Riester-Variante mit 1,767 Millionen Verträgen. An vierter Stelle stehen Banksparverträge mit einem Anteil von vier Prozent beziehungsweise 726.000 Verträgen.

So funktioniert „riestern“

Alle gesetzlich rentenversicherungs-pflichtigen Arbeitnehmer, rentenversicherungs-pflichtige Selbstständige wie Künstler oder freiberufliche Hebammen, aber auch Beamte haben einen Anspruch auf eine staatlich geförderte Altersvorsorge in Form eines Riester-Vertrages. Außerdem kann auch der Ehegatte eines Förderberechtigten unabhängig seiner beruflichen Tätigkeit als mittelbar Zulagenberechtigter die Vorteile eines Riester-Vertrages nutzen.

Als Förderung gibt es vom Staat pro Riester-Sparer jedes Jahr eine sogenannte Grundzulage von maximal 175 Euro – bis 2017 waren es 154 Euro – und für jedes Kind, für das der Riester-Sparer einen Anspruch auf Kindergeld hat, zusätzlich 185 Euro. Für Kinder, die ab dem 1. Januar 2008 geboren wurden, zahlt der Staat jährlich 300 Euro in den Riester-Vertrag. Bis zu 2.100 Euro der eingezahlten Prämien inklusive der Zulagen sind im Rahmen des Sonderausgabenabzugs im Jahr steuerlich absetzbar.

Um die staatliche Förderung in Anspruch nehmen zu können muss der direkt oder indirekt Förderberechtigte einen entsprechenden Riester-Vertrag abschließen und dort mindestens einen Sockelbetrag von 60 Euro im Jahr einzahlen. Die volle Förderung, also die maximale Grund- und Kindergeldzulage erhält ein Riester-Sparer nur, wenn er zusammen mit den Zulagen und seinem Mindesteigenbetrag insgesamt vier Prozent seines Vorjahres-Bruttoeinkommens für den Vertrag aufwendet. Mehr Details über das Riester-Sparen gibt es beim Versicherungsfachmann.


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