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Hilfen bei einer Depression

03.12.2018

(verpd) Laut Gesundheitsexperten erkrankt etwa jeder Fünfte im Laufe seines Lebens an einer Depression. Die Symptome einer solchen Erkrankung sind jedoch vielfältig und für den Laien oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Doch schon im Vorfeld kann man einiges beachten, damit es nicht so weit kommt. Und auch wenn die Krankheit besteht, gibt es hilfreiche Behandlungsmethoden.

Nach Angaben der Stiftung Deutsche Depressionshilfe erkranken jedes Jahr über fünf Millionen Erwachsene hierzulande an einer behandlungsbedürftigen Depression. Laut den Experten der genannten Stiftung erkranken rund jede vierte Frau und jeder achte Mann im Laufe seines Lebens an einer Depression.

Wie eine Onlinebefragung unter 5.000 18- bis 69-Jährigen ergab, wurden bei 21 Prozent der Befragten im Laufe ihres bisherigen Lebens eine Depression vom Arzt diagnostiziert. 16 Prozent vermuten, dass sie schon einmal an einer Depression gelitten haben, auch wenn dies nicht explizit ärztlich bestätigt wurde. Und 27 Prozent haben mindestens einen Angehörigen oder Bekannten, bei dem eine Depression festgestellt wurde.

Eine Depression hat viele Gesichter

Eine Depression kann jeden treffen. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Eine Depression kann beispielsweise erblich bedingt und/oder durch tragische oder traumatische Erlebnisse, Erkrankungen, Stress, Einsamkeit, die Einnahme bestimmter Medikamente oder sogar durch Lichtmangel hervorgerufen werden. Und ohne eine entsprechende Behandlung kann eine solche Krankheit auch dramatische Auswirkungen haben.

Möglich sind chronische seelische, aber auch körperliche Beschwerden, die zu einer längeren bis dauerhaften Arbeitsunfähigkeit führen können, Konflikte mit dem Partner, Freunden und Kollegen bis hin zu Selbstmordgedanken. Doch was ist eigentlich eine Depression? Nur weil man vorübergehend deprimiert, niedergeschlagen, antriebslos oder traurig ist, leidet man nicht unter einer Depression.

Anzeichen auf eine Depression sind laut Ärztlichem Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) eine gedrückte, depressive Stimmung, Interessenverlust und Freudlosigkeit sowie Antriebsmangel und Ermüdbarkeit. Treten mehrere dieser Symptome länger als zwei Wochen auf, ist es sinnvoll, einen Arzt oder Psychotherapeuten hinzuzuziehen. Weitere Symptome können Konzentrations-Schwierigkeiten, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, der Rückzug von Freunden und Bekannten, Zukunftsängste bis hin zum Suizidgedanken sein.

Erste Anlaufstellen

Hilfen, wie man eine Depression bei sich oder auch bei Angehörigen erkennt, bietet die Stiftung Deutsche Depressionshilfe unter anderem mit einem Selbsttest und die ÄZQ mit einem herunterladbaren Flyer. Umfassende Informationen rund um das Thema Depressionen für Betroffene, aber auch für deren Angehörige enthalten die Webportale des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Besteht der Verdacht, dass man an einer Depression erkrankt ist, sollte man laut Gesundheitsexperten unbedingt einen Arzt oder Psychotherapeuten aufsuchen. Eine erste Anlaufstelle für Betroffene, aber auch Angehörige kann das kostenlose Infotelefon der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, erreichbar unter der Telefonnummer 0800 3344533 sein.

Weitere Anlaufstellen sind die Telefonseelsorge, die unter den Rufnummern 0800 1110111, 0800 1110222 oder 116 123 sowie per Onlineberatung erreichbar sind, sowie die Beratungshotline der Robert Enke Stiftung (Telefonnummer 0241 8036777). An Wochenenden und Feiertagen kann auch der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 angerufen werden. In akuten Notfällen können Betroffene auch die nächste psychiatrische Klinik aufsuchen oder den Notruf 112 wählen.

Tipps für Angehörige

Professor Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, rät Angehörigen: „Akzeptieren Sie die Depression als Erkrankung, die jeden treffen kann! Und informieren Sie sich – denn wer nicht weiß, was eine Depression ist, wird den Rückzug und die fehlende Zuwendung des erkrankten Partners falsch einordnen. Es ist keine Lieblosigkeit oder gar böser Wille, sondern Zeichen der Erkrankung.“

„Depression kann nicht mit Zuneigung alleine behandelt werden, sondern erfordert medizinische Hilfe. Es ist wichtig, dass Angehörige und Freunde ihre eigenen Belastungsgrenzen kennen und sich auch Unterstützung organisieren“, betont Hegerl.

Nach Angaben der Stiftung können Angehörige den Betroffenen jedoch unterstützen, „indem sie einen Termin beim Arzt organisieren und den Betroffenen gegebenenfalls dorthin begleiten, denn in der Depression fehlen den Betroffenen oft Kraft und Hoffnung, sich Hilfe zu suchen“.


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