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Welche Leiden häufig zu einer Berufsunfähigkeit führen

16.04.2018

(verpd) Erwerbstätige, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, haben, auch wenn sie gesetzlich rentenversichert sind, im Falle einer Berufsunfähigkeit keinen Anspruch auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente. Dieser fehlende Schutz lässt sich jedoch durch eine private Berufsunfähigkeits-Versicherung absichern. Eine Auswertung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) zeigt, was die häufigsten Gründe für eine eingetretene Berufsunfähigkeit sind und wie niedrig das Durchschnittsalter der Betroffenen ist.

Seit 2001 gibt es die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente nicht mehr. Konkret gilt, wer nach dem 1. Januar 1961 geboren ist und aufgrund eines gesundheitlichen Leidens seinem erlernten oder zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr nachgehen kann, erhält, auch wenn er gesetzlich rentenversichert ist, keine gesetzliche Berufsunfähigkeits-Rente. Nur wer maximal bis zu sechs Stunden täglich irgendeiner Erwerbstätigkeit nachgehen kann – auch wenn diese schlechter bezahlt ist als die bisherige –, hat einen Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

Doch auch die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, sofern man sie aufgrund der notwendigen Voraussetzungen überhaupt erhält, liegt in der Regel weit unter dem bisherigen Einkommen. Dass im Falle einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit hohe Einkommenseinbußen drohen, haben bereits viele Erwerbstätige erkannt und sich mit einer privaten Berufs- und/oder Erwerbsunfähigkeits-Versicherung abgesichert. 2016 gab es rund 17 Millionen entsprechende Policen.

Mehrere Milliarden Euro Leistungen pro Jahr

Die Absicherung einer Berufs- und/oder Erwerbsunfähigkeit ist in der Regel mit einer separaten Police oder als optionale Zusatzversicherung im Rahmen einer Lebens- oder Rentenversicherung möglich. Je nach Vertragsvereinbarung erhält man die in der Police festgelegte Kapital- und/oder Rentenleistung, wenn man aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr oder nur zu einem bestimmten Grad erwerbstätig sein oder seinen Beruf ausüben kann.

Dass ein finanzieller Schutz gegen eine mögliche Berufsunfähig notwendig ist, zeigen auch die Zahlen der Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). Laut GDV haben die deutschen Lebensversicherer in 2015 über 3,4 Milliarden Euro und in 2016 knapp 3,6 Milliarden Euro Kapital- und Rentenleistungen wegen eingetretener Versicherungsfälle im Rahmen der Berufs- und Erwerbsunfähigkeits-Policen an die Versicherten ausgezahlt.

Hauptgrund: Psyche

Eine Teilauswertung des GDV von 38 Prozent aller bestehenden Berufs- und Erwerbsunfähigkeits-Policen ergab, dass die betroffenen Versicherten bei der Anerkennung einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit im Berichtsjahr 2016 im Durchschnitt erst 44 Jahre alt waren. Zudem zeigt die Datenanalyse auch, welche gesundheitlichen Leiden am häufigsten zu einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit führten.

Am häufigsten, nämlich in 29 Prozent der Fälle, waren psychische Erkrankungen der Grund, warum die Betroffenen ihren Job nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt ausüben konnten. Jeweils 18 Prozent der festgestellten Berufs- oder Erwerbsunfähigkeiten wurden durch Krebs sowie durch Krankheiten des Bewegungsapparates verursacht, neun Prozent durch Unfälle und jeweils sieben Prozent durch Erkrankungen am Nervensystem und durch Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Teils unterschiedliche Ursachen bei Männer und Frauen

Es gab zum Teil jedoch deutliche Unterschiede zwischen den betroffenen Männern und Frauen. Bei den Männern waren beispielsweise 25 Prozent der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeiten auf die Psyche zurückzuführen, bei Frauen betrug der Anteil jedoch über 35 Prozent. Krebs war die Ursache bei knapp 15 Prozent der Männer, aber bei 23 Prozent der Frauen. Dagegen waren bei den Männern in fast 21 Prozent der Fälle Krankheiten des Bewegungsapparates der Grund für eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, bei den Frauen lag der Anteil jedoch „nur“ bei 14 Prozent.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren die Ursache bei neun Prozent der betroffenen Männer, bei den Frauen waren es nicht ganz vier Prozent. Mehr Informationen zur privaten Berufsunfähigkeits-Versicherung enthält eine kostenlos herunterladbare Broschüre des GDV. Details erfährt man auch bei einem Beratungsgespräch mit einem Versicherungsfachmann, der auch die persönliche Absicherungslücke analysieren und entsprechende Vorsorgelösungen aufzeigen kann.


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