Startseite Beratung Tarifrechner Versicherer FAQ Über Uns Presse Impressum
Startseite
Beratung
Tarifrechner
Versicherer
FAQ
Über Uns
Presse
Impressum

Im Winter haben die Einbrecher Hochkonjunktur

04.11.2019

(verpd) Wie aus den Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018 hervorgeht, werden im Winterhalbjahr mit knapp 60 Prozent aller Fälle deutlich mehr Wohnungseinbruch-Diebstähle hierzulande begangen als im Sommerhalbjahr. Es gibt jedoch speziell für die dunkle Jahreszeit besondere Einbruchs-Schutzmaßnahmen, um sein Hab und Gut in der Wohnung vor Dieben zu schützen.

Insgesamt liegt für über 89.800 in 2018 durchgeführten oder versuchten Wohnungseinbruch-Diebstählen eine genaue Tatzeit vor. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018, herausgegeben vom Bundeskriminalamt, wurden allein 59 Prozent der mit Tatzeit registrierten Fälle im Winterhalbjahr, also den Monaten Januar bis März und Oktober bis Dezember verübt.

In keinem Monat des Jahres gab es zudem mehr durchgeführte oder versuchte Wohnungseinbrüche als jeweils im November mit fast 9.700, im Dezember mit knapp 10.600, im Januar mit nahezu 11.300 und im Februar mit circa 8.500 derartigen Straftaten. Die wenigsten Wohnungseinbrüche wurden im Juni mit nicht ganz 5.600 Fällen von der Polizei aufgenommen, das sind weniger als die Hälfte der im Januar registrierten Fälle.

Licht gegen Einbrecher

Gerade in den Wintermonaten haben es die Einbrecher leichter. Zum einen können sie länger im Schutz der Dunkelheit ihre Tat begehen und haben so ein geringeres Risiko, entdeckt zu werden – im Winter geht im Vergleich zum Sommer abends früher die Sonne unter und am Morgen später wieder auf. Zum anderen können sie viel früher und leichter erkennen, ob jemand zu Hause ist, denn wegen der frühen Dunkelheit schalten die Hausbewohner, sofern sie zu Hause sind, oft schon ab 16 oder 17 Uhr die Raumbeleuchtung an.

Nach Angaben der Polizei gibt es jedoch ein paar Maßnahmen, um das Einbruchsrisiko generell zu minimieren. Der Schutz der Dunkelheit wird den Einbrechern genommen, wenn man sein Haus mittels Bewegungsmeldern umfassend ausleuchtet. Dies ist nicht nur für die Zugangswege und den Eingangsbereich, sondern vor allem an einbruchsgefährdeten Bereichen wie an der Rückseite, an Nebeneingängen oder auch an durch Hecken und Sträucher verdeckten Fensterbereichen sinnvoll.

Bei längerer Abwesenheit empfiehlt es sich, per Zeitschaltuhren die Räume im Haus zeitweise zu beleuchten und so eine Anwesenheit vorzutäuschen.

Sonstige Einbruchs-Schutzmaßnahmen

Für einen grundsätzlichen Einbruchsschutz ist es wichtig, nicht nur nachts, sondern auch am Tag Terrassen- oder Balkontüren nur kurzfristig und nicht stundenlang zu öffnen oder auch zu kippen. Zudem sollte man beim Verlassen des Hauses sowie nachts, bevor man zu Bett geht, die Haustüre nicht nur ins Schloss ziehen, sondern auch absperren. Die Polizei rät zudem, einbruchshemmende Fenster oder Türen ab Widerstandsklasse 2 (nach der Norm DIN V ENV 1627) einzubauen oder nachzurüsten.

Ungewollte Einstiegshilfen für Einbrecher wie Mülltonnen, Gartenmöbel oder gar Leitern rund ums Haus sollten, wenn sie nicht benutzt werden, immer beispielsweise im Keller, in der Garage oder im Gartenhaus weggesperrt sein. Wer ein paar Tage nicht zu Hause ist, sollte zudem sicherstellen, dass der Briefkasten regelmäßig geleert wird. Und auch auf Facebook oder den sonstigen sozialen Medien sollte man seine Abwesenheit von der Wohnung nicht thematisieren. Anderenfalls haben Diebe ein leichtes Spiel auszukundschaften, wo sie ungestört einbrechen können.

Weitere Tipps zur Minimierung des Einbruchsrisikos gibt es online unter www.k-einbruch.de, einem Webportal der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, und unter www.nicht-bei-mir.de, dem Webauftritt einer Initiative der Polizei und der Verbände der Sicherheitswirtschaft. Unter www.vds-home.de, dem Webportal der VdS Schadenverhütung GmbH, gibt es neben Empfehlungen zum Einbruchsschutz eine Datenbank mit zertifizierten einbruchshemmenden Produkten wie Türen, Fenstern, Tür- und Fenstersicherungen, Alarmanlagen und Safes.


Mehrheit ist gegen ein Renteneintrittsalter von 69 Jahren
11.11.2019
Eine Erhöhung des gesetzlich festgelegten Renteneintrittsalters, um einen Anstieg des Rentenversicherungs-Beitrags oder ein Absenken des Rentenniveaus zu verhindern, wird von den Bürgern hierzulande mehrheitlich abgelehnt, wie eine vor Kurzem durchgeführte Umfrage ergab.... weiterlesen

Darauf sollten Unternehmen bei Firmenparkplätzen achten
11.11.2019
Stellt ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern Parkplätze auf dem Firmengelände zur Verfügung, sollte er bestimmte Regeln beachten, um Haftungsprobleme zu vermeiden.... weiterlesen

Der richtige Umgang mit elektrischen Heizgeräten
11.11.2019
Niemand möchte in einer kalten Wohnung sitzen. Deshalb kommen nun vielerorts wieder elektrische Heizgeräte unterschiedlichster Bauart wie Heizlüfter zum Einsatz. Wichtig ist hierbei, dass man diverse Sicherheitsaspekte bei deren Einsatz beachtet.... weiterlesen

Auch Weihnachtsmänner können einen Schaden verursachen
11.11.2019
Bald sind sie wieder im Einsatz, die von Kaufhäusern, Firmen, aber auch Privatleuten beauftragten Nikoläuse und Weihnachtsengel. Doch wenn der Himmelsbote bei seinem Auftrag stolpert oder aus sonstigen Gründen einen Schaden anrichtet, stellt sich oft die Frage, wer finanziell dafür aufkommt.... weiterlesen

Weniger Arbeits- und weniger Wegeunfälle
11.11.2019
Nach der neuesten Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. ereigneten sich im ersten Halbjahr 2019 deutlich weniger Arbeits- und Wegeunfälle als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dennoch sind es im Schnitt immer noch über 87 solcher Unfälle pro Monat.... weiterlesen

Über 15 Millionen Bürger von Ausgrenzung und Armut bedroht
11.11.2019
Eine jährliche Umfrage ergab, dass letztes Jahr fast jeder fünfte Einwohner in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht war. Zudem waren Frauen anteilig häufiger davon betroffen als Männer.... weiterlesen

Winterreifen: Was hier verboten ist, ist anderswo erlaubt
11.11.2019
Viele Länder der Europäischen Union haben vieles gemeinsam, wie zum Beispiel den Euro. Uneinheitlich hingegen präsentieren sie sich, wenn es um das Verkehrsrecht im Allgemeinen und um die Regelungen zur Nutzung von Winterreifen im Besonderen geht.... weiterlesen

Wenn ein Fahrassistenzsystem irrt
11.11.2019
Die intelligenten Kfz-Assistenzsysteme sind nicht immer so schlau, wie es den Anschein hat. Wer wegen eines solchen Gerätes die Kontrolle über sein Fahrzeug abgibt, ist daher schlecht beraten, wie ein Gerichtsurteil belegt.... weiterlesen

Wer die Kosten für eine Augenlaserbehandlung zahlt
11.11.2019
Die gesetzliche Krankenversicherung muss die Kosten einer neuartigen Laserbehandlung zur Linderung einer Augenerkrankung unter Umständen selbst dann nicht übernehmen, wenn keine andere Behandlungsmethode infrage kommt.... weiterlesen

Gesetzliche Krankenversicherung wird für einige teurer
11.11.2019
Das Bundesministerium für Gesundheit gab jüngst den für das kommende Jahr berechneten durchschnittlichen Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bekannt.... weiterlesen

Warum viele noch keine betriebliche Altersvorsorge haben
04.11.2019
Immer noch hat nicht mal die Hälfte der Arbeitnehmer eine betriebliche Altersvorsorge, obwohl ihnen dies zustehen würde und es seit 2018 auch weitere Vorteile gibt, die für diese Form der finanziellen Alterssicherung sprechen.... weiterlesen

Das Geldvermögen der Bürger erreicht neuen Rekordwert
04.11.2019
Die Sparer hatten im Vergleich zu früher noch nie so viele Rücklagen wie Ende des zweiten Quartals dieses Jahres. Dies berichtete jüngst die Deutsche Bundesbank.... weiterlesen

Diese Webseite verwendet Cookies, um relevante Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr zum Thema Datenschutz »