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Wenn der Kunde nicht zahlt

07.10.2019

(verpd) Wie aus den Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ersichtlich ist, geht seit Jahren die Anzahl der Insolvenzen deutlich zurück. Auch im ersten Halbjahr 2019 gab es weniger Insolvenzen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Doch auch diese positive Entwicklung nutzt einem Unternehmen nur wenig, wenn es mit Forderungsausfällen zu kämpfen hat, weil Kunden verspätet oder gar nicht zahlen. Denn dies kann dazu führen, dass die betroffene Firma ohne eine passende Absicherung selbst finanzielle Probleme bekommt.

Letztes Jahr gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) knapp 109.600 Insolvenzen. Das waren im Vergleich zum Vorjahr knapp 5,2 Prozent weniger. Damit fällt die jährliche Anzahl der Insolvenzen seit dem Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um jeweils etwa vier bis sechs Prozent.

Im Detail wurden 2018 knapp 19.300 Unternehmensinsolvenzen registriert, was einer Reduzierung im Vergleich zu 2017 um 3,9 Prozent entspricht. Bei den Verbrauchern und übrigen Schuldnern, wie ehemaligen Selbstständigen, reduzierten sich die gemeldeten Pleiten um rund 5,5 Prozent von über 95.500 in 2017 auf nicht ganz 90.300 in 2018. Auch im ersten Halbjahr 2019 gab es nach aktuellen Destatis-Daten einen Rückgang der Insolvenzen um 4,5 Prozent auf rund 53.400 Fälle. In den ersten sechs Monaten 2018 waren es noch fast 55.600 Insolvenzen.

Forderungsausfällen vorbeugen

Doch obwohl die Insolvenzen seit Jahren rückläufig sind, kann für ein einzelnes Unternehmen jede unbezahlte Forderung, insbesondere, wenn sie hoch ist, schnell zu einem Dominoeffekt führen. Selbst bei einer gut gehenden Firma kann sich durch hohe Zahlungsausfälle, beispielsweise, weil der oder die Kunden insolvent sind oder Forderungen erst stark verspätet beglichen werden, die Bonität verschlechtern.

Schlimmstenfalls gerät das betroffene Unternehmen selbst in einen Liquiditätsengpass und kann seinerseits Rechnungen nicht mehr pünktlich begleichen. Unternehmens-Verantwortliche sollten daher Sicherungsmaßnahmen treffen, um Forderungsausfällen vorzubeugen.

So ermöglicht beispielsweise ein gutes Debitorenmanagement, dass Zahlungsverzögerungen schnell erkannt werden, um zeitnah reagieren zu können. Insbesondere bei der Annahme von Großaufträgen kann es außerdem sinnvoll sein, vorab die Bonität der entsprechenden Kunden von einer seriösen Wirtschaftsauskunftei überprüfen zu lassen. Eine Garantie gegen Zahlungsausfälle ist dies jedoch nicht.

Versicherungspolice gegen Forderungsausfall

Mit einer Forderungsausfall-Versicherung beziehungsweise Warenkredit-Versicherung lässt sich jedoch das Risiko, dass das eigene Unternehmen wegen säumiger Zahler in finanzielle Schwierigkeiten gerät, verringern. Eine derartige Police springt nämlich ein, wenn berechtigte und nachweisliche Forderungen aus Warenlieferungen sowie aus Werk- und Dienstleistungen in einem bestimmten Zeitraum nicht bezahlt wurden.

Je nach Vertragsvereinbarung kann es auch sein, dass der Versicherer vorab Bonitätsprüfungen und Überwachungsaufgaben übernimmt, um von vornherein das Risiko eines Forderungsausfalles auf ein Minimum zu reduzieren.

Sollte es dennoch zu Forderungsausfällen kommen, werden diese abzüglich einer vereinbarten Selbstbeteiligung vom Versicherer erstattet. Eine derartige Forderungsausfall-Versicherung wird für fast jede Branche und jede Firmengröße angeboten. Details dazu können beim Versicherungsfachmann erfragt werden.


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